Grenztest! Der Vivo Tracker auf Island

Reisebericht von unserer Danna:

Auf der Insel aus Eis und Feuer

Wenn Euer Finger über die Landkarte gleitet, welchen Ort würdet Ihr zuerst sehen oder entdecken wollen? Manchmal verschlägt es einen nicht zum geplanten Ziel. So ähnlich war es bei uns.

Unsere Spontanität und günstige Flüge führten uns nach Island. Wir haben direkt gebucht und da fing die Planung für Island im November an. Da es kein herkömmlicher Entspannungsurlaub ist, stand die Frage nach der richtigen Vorbereitung und Ausstattung im Raum. Die Wetterprognosen waren uneindeutig: gelegentliche Schneestürme, mal Glatteis, mal bestes Wetter. Alles in allem: unberechenbar. Wir konnten also nicht in dem Maße planen, wie wir es uns vorgestellt hatten und setzten bei der Ausstattung an.

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Wenn man nicht so richtig weiß, was einen erwartet, so braucht man etwas für jede Situation und Wetterlage: robust, wasserdicht, warm und flexibel. Unsere Wahl fiel ohne weitere Überlegungen auf den multifunktionalen TRACKER von Vivobarefoot.

Er erfüllte alle Kriterien, die uns wichtig waren. Für mich persönlich spielte auch die Optik eine wichtige Rolle, da ich mir nicht nur einen Schuh für den Urlaub holen wollte, sondern einen, den ich am besten das ganze Jahr tragen kann, vor allem aber im bevorstehenden Winter. Zusätzlich zum TRACKER, haben wir uns mit den Fellhof Alpakawollsocken ausgestattet. Unsere heißgeliebten SKINNERS fanden natürlich auch den Weg in unseren Koffer. Alles in allem waren unsere Füße bestens gerüstet für ein isländisches Abendteuer.

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Schon am Flughafen stieg die Spannung. Was erwartet uns? Auch einige Zweifel keimten zwischendurch auf. Sobald wir jedoch die ersten weißen Landschaften sahen, mit Bergen, Seen und Kratern, konnten wir nicht aufhören zu starren. Alleine aus dem kleinen Flugzeugfenster wirkte alles faszinierend und aufregend.

Rückblickend betrachtet haben wir, was das Schuhwerk angeht, alles richtiggemacht. Um mal zusammenfassend zu sagen: wir haben einen Berg bestiegen, sind einen Wasserfall hochgeklettert, spazierten über Lavafelder, standen knöcheltief im Atlantik und hinterließen unsere (Bar)Fußspuren an der schwarzen Küste.

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Island bietet eine unglaubliche Vielseitigkeit an Untergründen und Witterungsbedingungen, die sich innerhalb weniger Meter schon ändern konnten. Dadurch war es uns möglich den TRACKER auch in extremeren Situationen zu testen, wodurch wir uns ein gutes Bild über die Funktionalität und Belastbarkeit dieses Schuhs bilden konnten . 

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Dieses Bild entstand bei den Geysiren. Die „Insel aus Eis und Feuer“ bietet nämlich genau das. Dampfende Böden und viele Eislandschaften. Das Wasser in dem Fred steht, war zu heiß, um die Hände lange drin zu halten. Faszinierend, wie solche natürlichen Quellen entstehen und „leben“.

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Natürlich sind wir gelegentlich an unsere Grenzen gestoßen. Perfekt war der TRACKER für Wanderungen auf gröberen, steinigen und schlammigen Untergründen. Durch den Gripp der Sohle waren wir immer sicher unterwegs. Vor allem beim Entlangwandern an einem der abgelegeneren Wasserfälle, war der Schuh optimal. Um da hochzukommen, mussten wir durch einen (nicht allzu tiefen, aber eiskalten) Bach, durch Schlamm und am Ende über steinige Rasenflächen. Vom Wind abgesehen, war die Aussicht fantastisch und unsere Füße warm und trocken. Vor allem bei den steileren Stellen haben wir gemerkt, wie wichtig die Flexibilität bei einem Schuh ist. Wir konnten viel besser mit den „Füßen“ greifen bzw. uns über die Untergründe hinwegbewegen.

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Dies traf auch auf die Lavafelder und die schwarze Küste (mein persönliches Highlight) zu. Übrigens waren die Blicke der Leute unbezahlbar, als Fred eine Höhle mit einem Wasserfall betreten hat, in die man nur gelangen konnte, wenn man durch einen Bach mit stärkerer Strömung geht. Es war sehr rutschig, da die Steine sehr glatt waren, aber die Füße blieben trocken. Für die einzelnen Fotos stand auch ich knöcheltief im Wasser, habe mich aber (leider) nicht weiter reingetraut. Trotzdem war es auch von außen unglaublich schön.

So wie die Wetterlagen extremer wurden, so wurden auch wir mutiger. An dem Tag, an dem wir den Hausberg bestiegen haben, lag eine dicke Schneeschicht auf dem Boden. Auch da waren wir griffig unterwegs, jedoch nur an den Stellen wo kein Glatteis war. Da waren die Profis, die uns ständig überholt haben, mit zusätzlichen Spikes ausgestattet. Mit zunehmender Höhe wurde es glatter und steiler und das Wetter änderte sich, sodass wir zügig wieder runter sind.

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Kleiner Tipp: Ich hatte an dem Tag zwei Paar Socken an und habe dadurch trotz der Kälte im Schuh geschwitzt und dadurch im gleichen Zug an den Zehen gefroren, sodass ich in den darauffolgenden Tagen nur noch die dünne Alpakasocke getragen habe. Diese war vollkommen ausreichend und vor allem schweißregulierender. Vielleicht werde ich es im Winter auch mal komplett barfuß im TRACKER ausprobieren.

WhatsApp-Image-2018-02-10-at-12-08-20-3Der Moment an dem wir unsere persönlichen Grenzen erreicht haben, war auf einem vereisten Platz direkt um den größten Wasserfall Islands. Um so nah wie möglich ranzukommen, mussten wir relativ lange über die von der Gischt vereisten Steine „spazieren“. Da sind alle Toursten buchstäblich hin gerutscht. Unser Wagemut hat uns jedoch sehr nahe herangeführt. Die Aussicht unbezahlbar! Aufgrund der Nähe waren unsere Sachen oberflächlich klitschnass, was jedoch dank der Regenkleidung und den wasserdichten Schuhen kein Problem war. Wer Bedenken hat, dass eine dünne Barfußsohle den Fuß im Winter nicht warm halten kann, dem sei gesagt: Wir standen lange auf dem vereisten Ufer und von unten kam dank der Thermosohle keine Kälte an den Fuß und solche Untergründe werden wir zuhause in Deutschland eher nicht vorfinden.

Unsere SKINNERS waren übrigens im Dauereinsatz sobald wir in unserem Gasthaus ankamen. Dort haben sie einen super Job gemacht. Wir sind auch mehrmals mit ihnen rausgegangen, um nach den Nordlichtern zu schauen. Wir hatten an drei Abenden Glück. Direkt über unserem Gasthaus waren sie. Für die Isländer nichts Neues, für uns etwas ganz Besonderes. Wie oft kann man schon einen grünbrennenden Himmel bestaunen?

Alles in allem haben wir tatsächlich alle Facetten dieser Insel erleben können. Beim Schneesturm sind wir im Schritttempo über einen Berg gerollt, haben Nordlichter gejagt und gesehen und waren in den heißen Quellen baden. Wir haben uns in das Land verliebt und kommen auf jeden Fall wieder, dann im Sommer, aber mit denselben Schuhen an den Füßen.

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