Interview mit Marcus zum WanderToes

Die WanderToes von Joe Nimble haben in den letzten Jahren schon viele Anhänger gefunden. Als Nachfolger des Roamster Protected kam der leichtere und feinere WanderToes in unsere Läden.

 

Gleich waren wir hin und weg. Ein Wanderschuh so leicht und dennoch mit ausreichend Schutz und festem Sitz. Das bemerkten auch schnell unsere Kunden. Ein großer Liebhaber ist der liebe Marcus vom unserem Kooperationspartner dem Naturkindergarten Eldena hier in der Nähe von Greifswald. 

Er trägt diesen Schuh täglich und hat sich den WanderToes  (auf Empfehlung von unserem Frank) im letzten Jahr als Winterschuh zugelegt - „Ich bin einfach nur verliebt“.

 

Juliana hat Marcus in der letzten Woche im Naturkindergarten besucht und hat sich mit ihm über seinen Alltag und dessen Anforderungen unterhalten. In seiner Arbeit im Kindergarten müssen auch seine Schuhe ganz schön was mitmachen - auf 4000 Quadratmetern werden täglich bis zu 17 Kinder betreut. Selbstverständlich wollen wir euch nicht vorenthalten, worüber sich die beiden ausgetauscht haben. :)

 

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Nachdem Marcus Juliana das Gelände des Kindergartens gezeigt und das Konzept erklärt hat, setzen sich beide in der Frühlingssonne auf einen Baumstamm, der inmitten des Geländes liegt.

 

Juliana: „Was für einen Schuh hast du gesucht und was für einen Schuh hast du im WanderToes von Joe Nimble gefunden?“

 

Markus: „Ich habe einen Schuh gesucht, den ich von Herbst bis Frühling anziehen kann. Zusätzlich muss er die Bedingungen, die ich hier im Waldkindergarten habe, aushalten. Das heißt, sie müssen robust und rutschfest sein, dabei aber eine weiche bewegliche Sohle haben. Die Sohle darf wiederum auch nicht zu dünn sein, so dass ich vor der Kälte im Winter geschützt bin.

Auch habe ich mir einen Lederschuh gewünscht, da dieser toll zu pflegen und somit sehr langlebig ist. Zusätzlich schützt er vor Nässe.“

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Juliana:„Die Joe Nimble Sohle ist ja eher fester und nicht ganz so dünn wie typische Barfußschuhe. Du sagtest vorhin, dass genau diese Eigenschaft für dich mit ausschlaggebend für den Kauf des Schuhs war. Was genau meinst du damit?“

 

Markus: „Die Sohle ist zwar dicker, aber sehr beweglich. Und sie wird definitiv noch weicher, das hat mir schon sehr gefallen. Da wir hier jeden Tag draußen sind, brauche ich eine Sohle, die Schutz vor Kälte und Verletzungen bietet. Die Tiefstwerte des letzten Winters lagen bei ca. -18°C, da habe ich zwar dicke Wollsocken anziehen müssen, aber wenn ich in Bewegung war, waren auch meine Füße warm. Das hat mich schon sehr beeindruckt!“

 

Juliana: „Du hast von Schutz deiner Füße gesprochen, welchen du auf das Terrain des Waldkindergartens bezogen hast. Welchen Herausforderungen bist du hier denn ausgesetzt?“

 

Markus: „Vor allem herausschauende Wurzeln oder Baumstämme können bei sehr dünnen Sohlen oder gar barfuß eine Gefahrenquelle sein, wenn man auf diese tritt. Hiervor bin ich bestens geschützt mit den Schuhen ohne den Kontakt zum Boden zu verlieren. Wenn ich einmal drauf trete, dann spüre ich die Wurzeln auch, aber es tut nicht weh. Auch von Maulwürfen und Wühlmäusen hochtransportierte Glasscherben finden wir hier immer wieder, so dass der Schutz vor Schnittverletzungen ebenfalls eine Rolle spielt.“

 

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Juliana: „Du hast die Schuhe ja als Winterschuhe genutzt. Wo würdest du für dich die Temperaturgrenze setzen?“

 

Markus: „Ich komme bei diesen frühlingshaften Temperaturen bereits an meine Grenzen. Ich würde sagen, zwischen -15 und +15 °C habe ich meine persönliche Wohlfühlzone.“

 

Juliana: „Was war dein erstes Gefühl als du die Schuhe angezogen hast?“

 

Markus: „Ich bin in den Schuh reingeschlüpft und habe mich sofort verliebt! Ich trage normalerweise schwere Arbeitsschuhe hier im Kindergarten und kam dann letztes Jahr zu euch in den Laden und bin danach geflogen, so gut haben sich die Schuhe angefühlt! Das war echt toll!“

 

Juliana: „Du hast vorhin einmal kurz erwähnt, dass du in der Stadt bemerkt hast, dass du mit den Schuhen ganz anders gehst, kannst du noch einmal genauer beschreiben, was du damit meinst?“

 

Markus: „Ja na klar. Mir ist auf dem harten Betonboden aufgefallen, dass ich sehr platschig laufe. Ganz im Gegenteil zum Laufen hier im Wald auf dem Naturboden. Dieser gibt nach und jeder Schritt hat seine eigene Dämpfung, diese fehlt in der Stadt komplett. Mir fiel sofort auf, dass mir das Laufen in der Stadt mit den Schuhen sehr viel schwerer fiel, weil ich es überhaupt nicht gewohnt bin. Das war schon verrückt. Hier im Wald nutze ich die Fuß- und Zehenmuskulatur viel intensiver, weil ich viel mehr aufpassen muss, aber das geschieht total intuitiv, in der Stadt tut es einfach irgendwann weh, weil ich bemerke dass ich z.B. viel stärker über die Ferse laufe als auf Naturboden“

 

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Juliana: „Das ist mir bei mir ebenfalls schon aufgefallen. Ich gebe unseren Kunden auch immer wieder mit, dass es am meisten Spaß macht, wenn sie die Wege abseits der glatten geraden Straßen nehmen. Kopfsteinpflaster, grüne Wegestreifen, alles was man „normalerweise“ ausweichen würde, macht mit diesen Schuhen einfach unglaublich viel Spaß und tut gut.

Marcus, ich danke dir für deine Zeit. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mich mit dir über unsere Schuhe zu unterhalten." 

 


 

Du möchtest den WanderToes auch mal ausprobieren? Dann komm in unseren Stores vorbei - hier beraten wir dich persönlich und individuell zu Passform und Anwendung und natürlich kannst du auch mal Probelaufen. 

Das aktuelle Modell mit der 6mm Vibramsohle wird leider nicht mehr nachproduziert - für uns wurde nochmal eine Marge produziert, sodass wir aktuell die letzten WanderToes dieser Art im Sortiment haben. Schnell sein lohnt sich also! ;-) 

 

Gerne beraten wir dich auch telefonisch oder per E-Mail falls du den WanderToes im Onlineshop bestellen möchtest. 

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