So gibt's warme Füße auch im Winter

Barfußschuhe im Winter - geht das denn?!


So langsam steuern wir auf die kalte Jahreszeit zu, aber du kannst dir nicht vorstellen, wie deine Füße bei den dünnen Sohlen warm bleiben sollen und bekommst bei diesem Anblick schon kalte Füße? Dann möchten wir dir hiermit mal die Angst vor immer kalten Füßen nehmen.


5 WEGE FÜR WARME FÜSSE


1. Bewegung 
Barfußschuhe geben deinen Füßen Bewegungsfreiheit, deine Muskeln können also endlich mal richtig aktiv werden und werden nicht durch steife und enge Stiefel an der Bewegung gehindert. 

Damit erfolgt mehr Durchblutung und mehr Sauerstoff- und Nährstoffversorgung aller Zellen bis in den kleinen Zeh kann stattfinden. Blut dient im Winter zur Wärmeregulation, dass bedeutet: 
Mehr Platz ➔ mehr Bewegung ➔ mehr Durchblutung ➔ mehr Wärme 


Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du dich bewegst. 2 Stunden auf dem Weihnachtsmarkt stehen, macht natürlich kalte Füße, aber das passiert auch in jedem anderen Schuh.

 

Unser Tipp: kuschelige Socken von Fellhof, Falke, Hirschnatur oder Injinji).


2. Training 
Kennst du Wim Hof? Der Niederländer ist Weltrekordhalter im Eisbaden mit 1 Stunden und 52 Minuten stand er bis zum Hals in Eiswasser. Sein Geheimnis? Die richtige Atmung, Willenskraft und Training. Und tatsächlich sind die eigene Temperaturempfindlichkeit und Wärmeproduktion trainierbar. Was du dafür tun musst? Dich öfter mal der Kälte aussetzen, zB durch kalt Duschen, 5 Minuten im T-Shirt auf dem Balkon oder mal Barfuß im Garten rumlaufen. 



3. Hormone
Wusstest du, dass deine Schilddrüse mitunter für die Temperaturregulation im gesamten Körper zuständig ist? Sie braucht Nährstoffe wie Vitamin D, Jod, Selen und Zink, um richtig zu funktionieren. Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone (was häufig Frauen betrifft), kann sich auch in ständigem Frösteln äußern und dein Körper fährt hier nur auf Sparflamme. Auch Symptome wie Erschöpfung, Dauermüdigkeit, fahle Haut oder Haarausfall können Anzeichen für eine nicht optimal funktionierende Schilddrüse sein. Fehlende Nährstoffe, eine chronisch niedriggrade Entzündung, die Antibaby Pille, Dauerstress oder eine gestörte Darmbarriere können unter anderem ein Auslöser dafür sein. Sprich mit deinem Arzt darüber und lass ein ausführliches Blutbild machen, um Gewissheit zu bekommen.

 

4. Von innen wärmen

Ingwer, Kurkuma, Cayennepfeffer und Chili entfaches inneres Feuer. Würze also deine Mahlzeiten damit und greife allgemein eher zu warmen Mahlzeiten.Die Natur liefert genau jetzt alle Zutaten, die ein guter Eintopf braucht. 

Aus den genannten Gewürzen kannst du auch zu einem leckeren Tee machen: 

Schneide einca. daumengroßes, frisches Stück Ingwer in dünne Scheiben und lass diese zusammen mit etwas Rosmarin und 500 ml Wasser in einem Topf ca 30 Minuten köcheln. Absieben und in eine Thermoskanne füllen. Mische dann etwas Zitronensaft und eine Prise Cayennepfeffer hinzu. Fertig ist dein "Feuertrunk". 

 

5. Massage 

Neben leckerem Essen ist dies die angenehmste Methode Wärme in kalte Füße zu bringen.;-) 

Gerade wenn du schon morgens mit kalten Füßen aufstehst, kannst du sie erstmal richtig durchkneten und dadurch Muskeln und Durchblutung aktivieren. 

Ein selbstgemachtes Massageöl unterstützt die Durchblutung zusätzlich: 

  • 30 ml Trägeröl, zB Olive oder Jojoba
  • 5 Tropfen ätherisches Öl Rosmarin oder Thymian 
  • 10 g Chilipulver 

Alle Zutaten vermischen und in ein luftdichtes Glas abfüllen. Für die Massage verteilst du etwas Öl in deinen Händen und massierst deine gesamte Fußmuskulatur. 

 


Hast du noch einen Geheimtipp für warme Füße? Dann verrat ihn uns gerne, wir sind gespannt!

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