Stehst du auf einer Rampe?

Stehst du auf einer Rampe?

 

Wenn von Schuhabsatz die Rede ist, denken viele zuerst an Highheels. Frauen, die viele Jahre nur in Stöckelschuhen laufen, können irgendwann keine „normalen Schuhe“ mehr tragen, da der Fuß, die Muskeln und Sehnen sich an die Schuhform angepasst haben.

 

Auch Herrenschuhe haben Absätze

Absätze finden sich nicht nur unter Highheels - jede Erhöhung unter der Ferse (=Fersensprengung), zählt zur Kategorie Absatz und verändert damit die Fuß- und Körperhaltung. Es ist, als würdest Du ständig mit der Ferse auf einer Rampe stehen. Und diesen Höhenunterschied der Sohle zwischen Vorfuß und Ferse findest Du unter fast jedem herkömmlichen Schuh.

Auf dem Bild kannst du schon gut sehen, was dadurch mit deinem gesamten Körper passiert.

 

Auf einem schiefen Fundament steht kein gerades Haus

Dein Körper sollte sich immer senkrecht im Lot befinden - Kopf, Schultern, Hüfte, Knie und Füße bilden dabei eine Linie. Um nicht nach vorne zu kippen und dennoch aufrecht zu stehen, gleicht Deine gesamte hintere Kette durch vermehrte Muskelspannung das nach vorne Kippen durch den Absatz aus.

Kurzfristig kein Problem, auf Dauer allerdings schon. Frauen kennen das nach einem Abend in ungewohnt hohen Schuhen. Die Füße fangen an zu schmerzen - "Die Schuhe sind wunderschön, aber lange kann ich die nicht tragen", diesen Satz hat bestimmt jede Frau schonmal gesagt.

 

Dein Körper passt sich an 

Genauso, wie deine Zehen zueinander wandern, wenn der Schuh vorne zu schmal ist, passt sich auch dein Körper an eine Erhöhung unter der Ferse an, wenn du hauptsächlich Schuhe trägst deren Sohle unter der Ferse dicker ist, als unter dem Vorfuß.

Deine Sprunggelenke werden unbeweglich, die Waden stehen mehr unter Spannung, die Knie werden belastet, die Hüfte kippt nach vorn, der Rücken wird komprimiert und der Nacken überstreckt.

Der Körper wird gezwungen alle Bewegungen anders auszuführen, als es eigentlich gesund wäre. Das beste Beispiel hierfür ist der Laufstil beim Joggen über die Ferse. Probier das mal ohne Schuhe. Tut wirklich weh.

 

Fersenpolster verführen zum Fersengang

Die Ferse ist nicht dafür gemacht so hohe Lasten abzufangen. Sie ist eher rund und schmal und hat nur ein kleines Fettpolster. Ohne Schuhe merkst du relativ schnell, dass es beim Rennen nicht gut tut, auf der Ferse aufzukommen. Wieso sollte dieser Gang denn dann natürlich sein? Brauchen wir erst ein dickes Fersenpolster durch Laufschuhe, um rennen zu können?

 

Der Vorfuß hingegen ist breit und die Faszien, die von den Zehen über die Fußsohle, die Ferse zur Wade ziehen, federn Bewegungen ab. Das Fußgewölbe wirkt im Rennen ebenfalls wie eine Feder. Diese ökonomische Kraftverteilung nimmt den Muskeln Arbeit ab, wie ein Katapult spannen und entladen sich die faszialen Strukturen am Fuß, während des Rennens. Jedoch nur beim Vorfußlauf. Und der ist mit einem herkömmlichen Laufschuh mit Fersensprengung ganz schwer möglich. 

 

Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen, eine unphysiologische Lauftechnik und auch Verletzungen können u.a. deshalb auch aus falschem Schuhwerk resultieren. In unserem Sortiment findest du ausschließlich Schuhe mit einer ebenen Sohle ohne Fersensprengung, für jeden Anlass - von Sport, Alltag über Business ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Wie fühlst du dich aktuell? Bist du vielleicht aufgrund von Schmerzen auf Barfußschuhe umgestiegen und fühlst dich jetzt besser? Teil deine Erfahrungen mit uns, wir sind gespannt!

 

 

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